Weiterbildung und Hochschulen schließt Chiptuning mit ein

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Die Zeiten, in denen Automechaniker getreu der Devise "was nicht passt, wird passend gemacht" arbeiten konnten, sind längst vorbei. Heutzutage strotzen die meisten Autos nur so vor Elektronik. Da muss man schon genaue Kenntnisse darüber haben, wo und wie Hand angelegt werden kann und muss. Dementsprechend ist auch das "rumschrauben" im privaten Bereich seltener geworden. An modernen Autos ist dies kaum möglich. Überflüssig zu sagen, dass nicht alle Liebhaber und Bleifüße besonders glücklich über diese Entwicklung sind. Sie hat zweifelsohne ihre Vorteile und ihre Nachteile. Vorteilhaft ist, dass moderne Motoren sehr gleichmäßig und geräuscharm arbeiten, was natürlich den Fahrkomfort begünstigt. Dem steht jedoch gegenüber, dass immer mehr potentielle Fehlerquellen (von Seiten der verwinkelten Elektronik) denkbar sind. Diese sind oft für Laien überhaupt nicht nachvollziehbar und auch Fachleute müssen immer auf dem neuesten Stand sein.

Und so ist die Elektronik in Fahrzeugen mittlerweile ein absolutes Kernthema an entsprechenden Hochschulen und in Weiterbildungen für Mechatroniker (die legitimen Nachfolger des klassischen Automechanikers). Ein spezielles Thema ist dabei die elektronische Motorsteuerung. Damit einher geht auch ein weiteres Thema – nämlich modernes Chiptuning. Auto Chiptuning (www.bhp-motorsport.de) beeinflusst die elektronische Motorsteuerung insofern, dass entscheidende Parameter (je nach Zielsetzung) verändert werden. Bei diesen Parametern handelt es sich meist um die Einspritzmenge, den Zeitpunkt der Einspritzung, den Zeitpunkt der Zündung sowie die Luftzufuhr (Ansaugen) und die Motortemperatur. Anhand dieser Parameter wird die Kraftstoffverbrennung elektronisch gesteuert. Die entscheidenden Informationen dafür sind auf einem wiederbeschreibbaren Chip gespeichert. Beim Chiptuning werden die Informationen auf diesem Speicherchip korrigiert und entsprechend der Zielsetzung (mehr Leistung oder gar Kraftstoff sparen) verändert.

Dabei gestaltete sich bisweilen recht diffizil in den legitimen Abgaswerten zu bleiben, denn diese verändern sich unweigerlich, wenn man auch die Verbrennung ändert. Je nach dem, mit welcher Vehemenz auf mehr Leistung bzw. Einsparungen gedrängt wird, desto stärker verändern sich auch die Abgaswerte. Seriöse Anbieter werden immer versuchen im vertretbaren Rahmen zu bleiben und geben mitunter Garantieleistungen – vorausgesetzt das Modell, an dem die Veränderungen vorgenommen werden, ist nicht zu alt.

Eine Variante, die mitunter bei BMW Tuning häufiger genutzt wird, ist die Chiptuning Box (auch als Powerbox bezeichnet). Diese ersetzt das Motor Chiptuning, indem die Powerbox mit dem Motor verbunden wird und diesem falsche Parameter vorgaukelt. Dies geschieht in einer Art und Weise, sodass sich die Motorleistung im Sinne des Benutzers verändert. In fast jedem Chiptuning Forum wird regelmäßig die Frage aufgeworfen, welche Variante denn nun die bessere ist. Dies hängt wohl vom Einzelfall ab. Generell haben beide ihre Vor- und Nachteile. So ist ein Chiptuning, sofern richtig durchgeführt, tendenziell schonender. Eine Powerbox hingegen ist mit weit weniger Aufwand einzurichten und auch wieder zu entfernen.

Unerheblich davon, für welche Variante man sich entscheidet. Chiptuning ist Tuning gegenwärtigen Typs (gleiches gilt für die Powerbox). Es wird wohl noch so manche Chiptuning Weiterbildung ins Land gehen und so mancher Test Chiptuning und Powerbox gegenüberstellen. Langfristig werden sich die Vorteile von Chiptuning und Powerbox wohl gegenüber den mechanischen Veränderungen mehr und mehr durchsetzen. Elektronische Manipulationen a la Chiptuning sind Motortuning der Zukunft!